Hilfreiche Kontakte und Fachstellen
Wo Sie weitere Beratung und Hilfe finden
Essstörungen sind komplex, und niemand sollte sich alleine damit auseinandersetzen müssen.
Auf dieser Seite finden Sie Fachstellen, Partnerorganisationen und weiterführende Informationsangebote, die Betroffene, Angehörige und Fachkräfte unterstützen.
Bundesweite Fachstellen
Bundesverband Essstörungen e.V. (BFE)
Der BFE ist der zentrale Dachverband für Einrichtungen, Fachkräfte und Initiativen, die im Bereich Essstörungen tätig sind.
www.bundesfachverbandessstoerungen.de
Deutsche Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS)
Fachgesellschaft für Forschung, Prävention und Therapie von Essstörungen.
dgess.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Umfassende Informationen, Materialien und Adressen bundesweiter Beratungsstellen.
ANAD e.V. – Hilfe bei Essstörungen
Beratung, Therapie und bundesweites Adressverzeichnis für Hilfsangebote.
anad.de
Nummer gegen Kummer
Kostenfreie, anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
nummergegenkummer.de
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
Fachinformationen zu Ernährung, Gesundheit und Prävention.
dge.de
TelefonSeelsorge Deutschland
Anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar – telefonisch, per Chat oder Mail.
telefonseelsorge.de
Regionale Angebote
Kinderschutzbund Bonn
Der Anruf ist kostenlos und anonym (erscheint nicht auf der Telefonrechnung).
Telefonnummer: 116 111
Psychotherapeutische Praxen in Bonn
Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein finden Sie eine Suchfunktion nach Therapeut*innen in Ihrer Nähe.
www.patienten.kvno.de/praxissuche
Psychotherapeutenkammer NRW
Berufsvertretung für alle Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Psychotherapeuten, die in Nordrhein-Westfalen arbeiten oder wohnen.
www.ptk-nrw.de/patientenschaft/psychotherapeutensuche
Deutsche Psychotherapeutenvereinigung
Die größte Interessenvertretung für Psychologische Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen sowie Psychotherapeut*innen in Aus- und Weiterbildung in Deutschland
www.dptv.de/psychotherapie/psychotherapeutensuche/
Therapeuten und Psychotherapeutensuche
www.therapie.de/therapeutensuche/
Kliniken und Fachambulanzen
In der Region Bonn und Umgebung gibt es spezialisierte Einrichtungen zur Behandlung von Essstörungen. Eine Übersicht stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.
Unterstützung für Angehörige
Angehörigenberatung und Selbsthilfegruppen
Der Austausch mit anderen Betroffenen kann entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Aktuelle Gruppen finden Sie beim B·Z·E oder über den Bundesverband Essstörungen.
Weitere Informationen
Literatur und Medien
Treasure, J., Alexander, J. (2001). Gemeinsam die Magersucht besiegen. Ein Leitfaden für Betroffene, Freunde und Angehörige. Beltz Verlag.
Pauli, D./Steinhausen, H.-C. (2005). Ratgeber Magersucht. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe.
Vandereycken, W./Meermann, R. (2000). Magersucht und Bulimie. Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige. Göttingen: Huber.
Göckel, R. (2003). Endlich frei von Esszwang. Stuttgart: Kreuz.
Es kommen zwölf bulimische Frauen zu Wort, die es geschafft haben, vom Esszwang loszukommen.
Becker, K. (1998). Die perfekte Frau und ihr Geheimnis. Ess- und Brechsucht: Hilfe für Betroffene und Angehörige. Reinbek: Rowohlt.
Schmidt, U., Treasure, J., Alexander, J. (2011). Die Bulimie besiegen. Ein Selbsthilfeprogramm. Beltz Verlag.
Göckel, R. (2002). Warte nicht auf schlanke Zeiten. Stuttgart: Kreuz.
Ein erhellendes Buch für Frauen, die ihr „richtiges Leben“ bisher stets auf „dünne Zeiten“ verschoben haben und gleichzeitig dafür sorgten, dass die dicken Zeiten nicht zu Ende gehen.
Roth, G. (2005). Essen als Ersatz. Reinbek: Rowohlt.
Roths Buch ist ein praktischer und einfühlsamer Ratgeber für alle, die Essen als Ersatz benutzen – als Ersatz für andere, nicht gestillte Bedürfnisse, wie z.B. den Wunsch nach Nähe oder Anerkennung. Sie zeigt, wie man das Essverhalten positiv beeinflussen kann.
Petermann, F./Warschburger, P. (2007). Ratgeber Übergewicht. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe.
Langsdorf, M. (2002). Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen. Frankfurt/M.: Fischer.
Sanchez, M. (2010). Sehnsucht und Hunger. Envela Verlag.
Wollinger, O. (2018). Essanfälle adé. Ullstein Verlag.
Albers, S. (2016). Der achtsame Weg zum Idealgewicht. Arbor Verlag.
Neumann, B. (2018). Erst denken, dann essen. Komplett Media Verlag.
Lenchewski, S. (2019). Raus aus der Essfalle. Trias Verlag.
Awe, M. (2019). Wohlfühlgewicht. München: Knaur Balance.
Hansen, K. (2019). Nie wieder Essanfälle. Hilfe für Betroffene mit Binge-Eating-Störung. Unimedica Verlag.
Wyssen, A., Munsch, S. (2018). Das Leben verschlingen. Beltz Verlag.
Wardetzki, B. (1996). Iss doch endlich mal normal! Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen. München: Koesel.
Pierson, S./Cohen, P. (2004). Töchter, die nicht essen. Wie Mütter ihren Töchtern helfen können, ein positives Selbst- und Körperbild zu entwickeln. Scherz Verlag.
Kunze, R. (2006). Ich bin müde, kraftlos und herzleer. Wie Mütter die Magersucht und Bulimie ihrer Töchter erleben und bewältigen. Beltz Verlag.
Baeck, S. (2007). Essstörungen. Was Eltern und Lehrer tun können. Bonn: Hersg: Balance Buch + Medien Verlag.
Buddeberg-Fischer, B. (2000). Früherkennung und Prävention von Essstörungen. Essverhalten und Körpererleben bei Jugendlichen. Stuttgart: Schattauer.
Reich, G./Götz-Kühne, C. Killius, U. (2004). Essstörungen: Magersucht, Bulimie, Binge Eating. Trias Verlag.
Mucha, S. (2003). Essstörungen erkennen, verstehen und überwinden. Trias Verlag.
Johnston, A. (2002). Die Frau, die im Mondlicht aß. München: Knaur. Johnston zeigt mit Hilfe von Mythen und Sagen, wie Frauen ihre Lebensgeschichte, ihre Träume, ihren eigenen Körper und ihre Gefühle neu wahrnehmen können.
Orbach, S. (2003). Lob des Essens. München: Goldmann. Susie Orbach regt zum Nachdenken über lebenswichtige Fragen an: Was essen wir? Wie essen wir? Nährt unser Essen Körper und Seele? Fünf einfache Grundregeln für ein normales Essverhalten.
Hauner, A./Reichert, E. (2004). Bodytalk. Der riskante Kult um Körper und Schönheit. München: DTV.
Legenbauer, T./Vocks, S. (2005). Wer schön sein will muss leiden? Wege aus dem Schönheitswahn. Göttingen: Hogrefe.
Weitere ausführliche Literaturempfehlungen finden Sie unter www.essstoerungen-frankfurt.de.